Der Zauber der Weihnachtszeit

Wenn man so an Weihnachten denkt,
fällt einem vieles ein, das Freude schenkt.
Aber was können wohl die Blinden
als wunderschön empfinden.
Sie sehen ja den Schnee nicht
und auch kein Kerzenlicht.
Bevor ihr anfangt zu fragen
will ich es euch lieber sagen.

Im Advent liegt in der Luft,
ein wunderschöner Duft.
Es riecht nach Tannen, Kerzen
und nach leck’ren Lebkuchenherzen.

Vor der Tür steht der erste Advent,
drum die ganze Familie in den Keller rennt.
Hochgeschleppt werden Kisten und Kästen,
drin sind Figuren, aber nur die besten.
Engel, Weihnachtsmänner und mancher Nikolaus
ziehen wieder ein in unser Haus.

Auch der Adventskranz wird wieder aufgestellt,
nun beginnt die gemütlichste Zeit der Welt.

Am Adventskalender mach ich dann jeden Tag ein Türchen auf,
so nimmt die Adventszeit ihren Lauf.
Was ist wohl diesmal für Schoki drin,
ob ich wohl ne Naschkatze bin?
Spekulatius, Spritzgebäck, Lebkuchen
auch die Zimtsterne solltest du mal versuchen.
Jetzt ist es endlich soweit,
ja, so schmeckt die Weihnachtszeit.

Leider ist’s in Deutschland eine Seltenheit,
dass es mal so richtig schneit.
Wenn Schnee liegt dauert’s meist keine Stunde,
bis ich dreh‘ eine große Winterrunde.
Mein Hund Pitou ist natürlich auch dabei,
denn bei so schönem Winterwetter hat er frei.

Dann knirscht der Schnee unter meinen Schuhen,
unter ihm die Blumen ruhen.
Dann wird im Garten noch ein Schneemann gebaut,
kaum ist er fertig, er auch schon taut.

Muss ich meinen Stock benutzen,
fange ich an zu stutzen
oder auch so richtig zu fluchen,
denn bei viel Schnee muss ich meine Wege suchen.
Hilfe brauch ich dann immerzu,
und dafür hab ich ja meinen Pitou?
Bin ich wieder zu Haus sind Hände, Nase, Ohren
so richtig schön durchgefroren.
Zum Aufwärmen gibt’s dann, ganz genau,
Plätzchen und ’ne Tasse heißen Kakao.
Kalt sind natürlich auch Pitous Pfoten,
aber Kekse und Kakao sind für Hunde verboten.

Ich muss noch dringend Geschenke kaufen,
drum werd‘ ich schnell in die Stadt laufen.
Dort weiß ich nicht, was ich nehmen soll,
ich finde viel zu viele Sachen toll.

Bevor es dann nach Hause geht,
erledige ich noch was, dass auf meiner Liste steht.
Ich gehe auf den Weihnachtsmarkt,
ob da wohl ein Schlitten parkt?
Ich fang‘ an, von Bude zu Bude zu wandeln
und kauf‘ mir ’ne Tüte gebrannte Mandeln.
Und dann finde ich noch einen kleinen Figurenschatz,
für den ist in meiner Sammlung grad noch Platz.

Bevor wir dann kurz vor Weihnachten Geschenke einpacken,
müssen wir dringend noch Plätzchen backen.
Die Förmchen finden wir im Schrank,
dort ist auch das Rezept, Gott sei Dank!
Zuerst müssen wir den Teig rühren,
er is‘ mal klebrig, mal flüssig, das kann ich spüren.
Damit auch ja kein Unglück passiert,
wird der Teig natürlich auch probiert.
Wir backen und backen, viele, viele Bleche voll,
Vanillekipferl, Ausstecherli und Spritzgebäck schmecken einfach toll.
Ein Duft zieht durch die Wohnung, man glaubt es kaum,
und der Geschmack erst, einfach ein Traum.
Weil unser Pitou nicht leer ausgehen soll,
backen wir ihm Hundekekse, ist das nicht toll?

Weil die Plätzchen so gut schmecken,
müssen wir sie in Dosen packen und verstecken.
So sind dann noch, wie wunderbar
an Heiligabend selbstgebackne Kekse da.
Aus Schokolade und Cornflakes entstehen dann
Schokocrossies, die ich nur empfehlen kann.

Bevor wir in die Geschäfte laufen,
um für Weihnachten einzukaufen,
brauchen wir noch einen Weihnachtsbaum
der ist wie jedes Jahr ein Traum.
Er wird schnell von seinem Netz befreit
und dann ist es auch schon soweit.
Wir fangen an ihn wunderschön zu schmücken,
bald wird er uns alle beglücken.
Dabei läuft dann und wann,
manch‘ Lied und Geschicht‘ vom Weihnachtsmann.

Sind dann Heiligabend die Weihnachtseinkäufe eingesackt
und alle Geschenke besorgt und verpackt,
dann ist endlich Zeit
für ein bisschen Gemütlichkeit.

Bereits früh am Weihnachtsmorgen schon,
wartet auf mich ein Film mit Audiodeskription.
Aus eins werden schnell zwei und drei,
da ist der Tag schon fast vorbei.
Nachmittags essen wir leckre Sachen,
bevor wir uns für den Abend fertig machen.
Kaum sind die Haare zurechtgemacht,
hat die Mama schon das Festtagsessen vollbracht.
Und was meint ihr, gibt es wohl,
natürlich Gans, Knödel und Rotkohl.
Und vorher gibt’s ’ne köstliche, warme Suppe,
zum Nachtisch Eis oder so, das ist mir schnuppe.

Und dann, wir können’s kaum erwarten,
kann endlich die Bescherung starten.
Was ist wohl in den Paketen drin,
mir stünde nach Hörspielen und Filmen der Sinn.
Aber ich werde auch was verschenken,
schließlich muss ich Weihnachten auch an meine Lieben denken.

Und dann klingt die Weihnachtszeit langsam aus
und jeder geht zu sich nach Haus.
Nun wünsche ich euch ein frohes Fest,
christmas time ist einfach the best!

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