Das Netzwerk Mission Inklusion stellt sich vor

Hallo zusammen! Wir sind die Servicestelle Jugendbeteiligung, eine gemeinnützige Organisation aus Berlin. Wir machen uns stark für eine jugendgerechte Gesellschaft, in der sich junge Menschen aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen und politischen Leben beteiligen können und ihre Perspektiven Gehör finden. Eines unserer Projekte ist Mission Inklusion, ein Netzwerk junger Menschen, die sich für eine inklusivere Gesellschaft stark machen. Mission Inklusion

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Die Geschichte vom Umgang mit meiner Blindheit

Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, ob es für mich nicht schlimm sei, blind zu sein. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diese Frage zufriedenstellend beantworten kann, und habe mich dazu entschieden, Euch heute die Geschichte von mir und meiner Blindheit zu erzählen.   Ich bin aufgrund eines Gendefekts blind zur Welt gekommen. Meine Krankheit heißt Lebersche Tapetoretinale

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„Behinderung“ und „Barrierefreiheit“ – warum bei diesen Begriffen ein Definitionsproblem vorliegt

Barrierefreiheit in der Umwelt Wenn wir das Wort „Barrierefreiheit“ hören, woran denken wir da zuerst? Wahrscheinlich an Rampen und Aufzüge die die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer*Innen sichern, vielleicht auch an Hilfen für blinde Menschen wie Leitsysteme, Blindenschrift oder Blindenampeln. Das ist schonmal richtig, umfasst aber noch lange nicht alle Maßnahmen, die für eine gänzliche Barrierefreiheit notwendig wären. Als barrierefrei werden in

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Buchtipp: „Der Delfin in der Hängematte“ von Valentina

Ich habe mal wieder ein Buch gelesen, das von einem Menschen mit Behinderung handelt, um genau zu sein von Leonardo, einem kleinen Jungen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Geschrieben wurde es von seiner Schwester Valentina. Valentina hat einen Bruder, Leonardo. Doch Leonardo ist anders als andere Kinder. Er kann nicht sprechen, schlägt seinen Kopf gegen die Wand, wenn er nicht das bekommt,

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Jahresrückblick 2020: Wir blicken zurück auf ein außergewöhnliches Jahr

2020 war schon ein außergewöhnliches Jahr. Deshalb wollen wir mit euch zurückblicken auf die Schatten-, aber vor allem auch auf die Sonnenseiten dieses Jahres. 2020: der allgemeine Jahresrückblick Das Jahr 2020 fing schon nicht so gut an. Es war gerade erst eine halbe Stunde alt, als eine Himmelslaterne – eine Art Feuerwerkskörper – auf das Affenhaus im Krefelder Zoo stürzte.

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John stellt sich vor

Moin, mein Name ist John, ich bin 2001 geboren und komme aus Niedersachsen. Momentan mache ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. In diesem Jahr habe ich gemeinsam mit vier Freundinnen den Podcast „InkluGang – Der erste Podcast mit Rampe“ ins Leben gerufen. Hier sprechen wir über verschiedene Bereiche rund um das Thema Inklusion. In meine Freizeit engagiere ich mich in der

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Annika stellt sich vor

Hallo zusammen, Ich bin Annika, ich bin 2003 geboren und komme aus Baden-Württemberg. Vor ein paar Monaten habe ich die 11. Klasse an einer Fernschule angetreten und nebenher schreibe ich auf meinem Instagram Blog über mein Leben mit Autismus. Vor etwas mehr als einem Jahr bekam ich nach langer Suche die Diagnose „Asperger-Autismus“. Bei jedem macht sich Autismus etwas anders

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Das Netzwerk SpeakAbled stellt sich vor!

Bitte stelle dich zunächst einmal vor. Gern. Ich bin Johannes und die wahrscheinlich bezeichnendste meiner Eigenschaften ist Neugier. Ich bin jemand, der Dinge ausprobiert und einfach macht, Dinge verändert die stören. Die Neugier hilft mir in meinem Job, denn als Fotograf kann ich in verschiedene Lebenssituationen eintauchen, ein Stück begleiten und wieder rausgehen. Dabei lerne ich viele spannende Persönlichkeiten kennen,

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Laura, Aktivistin mit ohne Muskeln

Hallo, ich bin Laura. Ich bin Jahrgang 1997 und lebe selbstbestimmt mit persönlicher Assistenz in meiner Wahlheimat Berlin. Ich habe hier die Ausbildung zur Moderatorin mit journalistischen Grundkenntnissen gemacht. Schon während der Ausbildung habe ich freiberuflich in diesem Beruf gearbeitet und tue das weiterhin. Tief in meinem Herzen bin ich aber nicht nur Moderatorin und Journalistin, ich bin auch Aktivistin.

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Wir suchen eure Fragen!

Hallo zusammen, auf unserem Blog und auch in den sozialen Medien möchten wir ja über Dinge schreiben, die euch – also die Leser – interessieren. Also seid IHR gefragt: Was wolltet ihr schon immer mal einen Menschen mit Behinderung fragen oder was interessiert euch zum Thema „Leben mit Behinderung“? Kurz zur Info: Zu unseren Autoren gehören Blinde und Sehbehinderte, Rollstuhlfahrer,

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Spielen mit Abstand: Beschäftigungen, die auch jetzt mit den Nachbarskindern funktionieren

Liebe Kinder, die aktuelle Zeit ist auch für Euch nicht einfach. Ihr könnt nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen. Ihr könnt auch Eure Freunde nicht mehr sehen, wie Ihr es kennt. Vielleicht versteht Ihr nicht so ganz, warum das alles gerade so wichtig ist. Vor allem, wo jetzt auch noch perfektes Wetter zum Toben wäre! Aber: Ihr

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Frank, Rettungsassistent im Rollstuhl

Hallo! Ich heiße Frank Borg und bin 52 Jahre alt. Ich wohne im schönen Saarland. In meiner Freizeit bastele ich gern an Kaffeevollautomaten herum und mache auch sonst viel Handwerkliches. Das liegt daran, dass ich im ersten Beruf KFZ-Elektriker war. Ich bin Rettungsassistent von Beruf. Ich bin durch den Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund auf diesen Beruf gekommen. Ich habe mich ständig

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Antje, die sehbehinderte Dozentin

Mein Name ist Antje van Elsbergen, ich bin 51 Jahre alt, arbeite an der Universität in Marburg, wo ich auch lebe. Durch einen angeborenen grauen Star habe ich eine starke Sehbehinderung, ich sehe zwischen 7 und 10%, verwende bisweilen einen Blindenstock, in vertrauter Umgebung kann ich darauf verzichten. In meiner sehr knappen Freizeit treibe ich Sport wie Indoor-Cycling, Tranpolinspringen und

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Linda, die Montagehelferin

Mein Name ist Linda Baumann und ich bin 31 Jahre alt. Ich habe verschiedene Handicaps z.B. Schwerhörigkeit beidseitig und eine Gleichgewichtsstörung. Meine Hobbys sind Freunde treffen, malen und Musik hören. Ich wohne in Bottrop im betreuten Wohne – aber in einer eigenen Wohnung – und arbeite in Gelsenkirchen. Ich bin bei Seppelfricke tätig als Montage- und Verpackungshelferin. Dort werden zum

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Buchtipp: „Jenseits der Grenzen“ von Wolfgang Fasser und Massimo Orlandi

Jetzt, wo ich meine Freunde nicht persönlich treffen kann, widme ich mich mal wieder vermehrt dem Lesen. Eines dieser gelesenen Bücher, „Jenseits der Grenzen“ von Wolfgang Fasser, hat mich besonders inspiriert.   Wolfganf Fasser wächst in Glarus, einem kleinen Dorf in der Schweiz, auf. Mit zehn Jahren wird bei ihm die Augenkrankheit Ritinitis Pigmentosa diagnostiziert, wodurch sein Sehvermögen in den

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Schreibwettbewerb zur Woche des Sehens

Hallo zusammen, bereits am 09.10.2019 ist er gestartet: Unser Schreibwettbewerb anlässlich der 18. Woche des Sehens. Die Woche des Sehens macht jedes Jahr auf die Belange von Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit aufmerksam und informiert auch darüber, wie eine Erblindung verhindert werden kann. Daher finden jedes Jahr verschiedenste Veranstaltungen und Aktionen statt. Auch wir vom Blog Anders und doch gleich

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Die eigene Behinderung nicht verstecken

Ich habe immer schon sehr allergisch darauf reagiert, wenn Menschen mich auf meine Behinderung reduzieren. Sie ist eine meiner Eigenschaften – sicherlich eine, die mich stark geprägt hat – aber es gibt viel mehr Dinge, die mich ausmachen, aus denen meine Persönlichkeit sich zusammensetzt und mit denen ich mich identifiziere. Meine Blindheit trage ich nicht vor mir her, die Auswirkungen

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Heldenhaft hilflos oder Klischees und was wirklich dahinter steckt

Auf einem Straßenfest kam ich mit einer mir unbekannten Frau ins Gespräch. Sie erzählte mir ungefragt von einem blinden Bekannten und irgendeiner Situation, in der er sie in einem vollen, lauten Raum an ihrer Stimme erkannt hatte. Davon war sie offenbar sehr beeindruckt. Unvermittelt sagte sie zu mir „Sie haben doch bestimmt auch ein absolutes Gehör!“. Das war keine Frage

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