Frank, Rettungsassistent im Rollstuhl

Hallo!

Ich heiße Frank Borg und bin 52 Jahre alt. Ich wohne im schönen Saarland. In meiner Freizeit bastele ich gern an Kaffeevollautomaten herum und mache auch sonst viel Handwerkliches. Das liegt daran, dass ich im ersten Beruf KFZ-Elektriker war.
Ich bin Rettungsassistent von Beruf. Ich bin durch den Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund auf diesen Beruf gekommen. Ich habe mich ständig weiterqualifiziert mit vielen Zusatzausbildungen und ich habe sogar Fort- und Weiterbildungen im Bereich Feuerwehr gemacht.
Wenn alles gut geht, mache ich noch die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter. Ich arbeite in einer Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.
Ich arbeite Vollzeit im Wechseldienst mit Früh, Mittag und Nacht, also in einem Schichtsystem. Ich bin im Führungsdienst tätig, das heißt, ich bin quasi der Chef der jeweiligen Schicht. Dort arbeite ich bereits seit 1994 und es macht mir sehr viel Freude.
Bei uns gehen alle nicht polizeilichen Notrufe ein und wir alarmieren und Koordinieren die Hilfeersuchen.
Hätte ich den Beruf nicht schon vor meiner Behinderung bzw. meinem Unfall gehabt, wäre es so gut wie unmöglich da rein zu kommen, weil man eine praktische Ausbildung auf einer Rettungswache machen muss. Da muss man dann zum Beispiel verunfallte oder kranke Menschen tragen. Dank meinem Klasse Arbeitgeber ist alles absolut Rollstuhlgerecht.
Ich denke, ich komme gut mit anderen Menschen aus,genauso wie viele Menschen mit mir. Natürlich gibt es auch Kritiker, weil ich nicht mehr aktiv „draußen“ tätig bin. Darüber komm ich aber hinweg.
Ich empfehle den Beruf jungen Menschen, die gern anderen Menschen helfen.
Man muss entweder Notfallsanitäter/in sein, oder Feuerwehrmann/Frau, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen.

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