DisAbility Talent: den perfekten Karrierestart erreichen

Kürzlich erreichte uns der folgende Newsletter vom DisAbility Talent Programm:

Das DisAbility Talent Programm wurde bereits mehrere Jahre in Wien/Österreich erprobt und kommt nun erstmalig auch nach München. Dabei erhalten Studierende und frische AkademikerInnen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ein individuelles Coaching und werden mit Top-Unternehmen aus München wie Allianz, Generali, Swiss Re, Siemens, EY und Flughafen München vernetzt.
Während des Sommersemesters 2019 haben die Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung die Möglichkeit, sich mit den Personalverantwortlichen und Führungskräften der Unternehmen zu vernetzen und durch Jobshadowing den MitarbeiterInnen über die Schulter zu schauen. Des Weiteren bieten wir den Studierenden ein Karriere-Coaching von Menschen mit und ohne Behinderung an, um einen perfekten Karrierestart zu erreichen.
Bewerbungen sind bist zum 26.05.2019 möglich.
Das DisAbility Talent Programm ist völlig kostenfrei! Alle beteiligten Unternehmen sind aktiv auf der Suche nach mehr MitarbeiterInnen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Giulia Jobst – giulia.jobst@myAbility.org

Alle relevanten Informationen zu den zur Verfügung stehenden Unternehmen , Anforderungen sowie zur Bewerbung findest du auf der Seite des DisAbility Talent Programms (s.o.). Lass dir diese Chance für Vernetzung und Coaching nicht entgehen!
Wir wünschen dir viel Erfolg in deiner Karriere.
Dein Team von „Anders und doch gleich“

Ein Kommentar

  • Raimund Barkam

    Bevor ich ab Anfang März 2001 in einer WfbM anfing im Bereich Elektromontage / Verpackung zu arbeiten, war ich als gelernter Bürokaufmann bei einer Baumaschinenfirma als Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes vom 02.11.1994 bis Mitte August 1999 beschäftigt.

    ‚Meine‘ Firma erhielt über einen Zeitraum von 2 Jahren Monat für Monat insgesamt 2.100 DM an Einarbeitungs- und Fördergelder vom Arbeitsamt, da mich diese als Mensch mit 50%iger Behinderung eingestellt hatte.
    Urlaubs- und Weihnachtsgeld wurden auch 2 Mal zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt.

    Nach Ablauf der Einarbeitungs- und Fördergeldzahlungen durch dass Arbeitsamt konnte ich meinen Arbeitsplatz nicht mehr lange halten!

    Wie mir erging es auch noch anderen Kolleginnen und Kollegen in den WfbM.

    Eine Kollegin war Architektin und ein Kollege hatte im Pflegebereich eine leitende Funktion, während ein anderer Kollege als Rechtsanwaltsgehilfe tätig war, war eine Kollegin Journalistin.

    Statt Inklusion findet wohl eher ein Aussondern von Menschen mit Behinderungen vom ersten Arbeitsmarkt in den Sonderwelten WfbM statt.

    Durch einen immer höheren Zeit-, Leistungs- und Personaldruck haben es selbst Nichtbehinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer gut 35 Jahre bis 45 Jahre, bis zum Erwerb der vollen Rentenanwartschaftszeit ohne gesundheitliche Probleme durchzuarbeiten.

    Wie kann dann dort noch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die in den WfbM arbeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt gelingen?

    Inwieweit unterscheiden sich Arbeitsbereiche und durchgeführte Arbeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen von Arbeitsbereiche und durchgeführte Arbeiten in den Werkstätten und Behörden des ersten Arbeitsmarktes?

    Warum kann eine Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht wie ein 450 €-Job berücksichtigt werden, ohne Anrechnung (Verrechnung) auf Lohnersatzleistungen wie einer Grundsicherung?

    Würden bei einem Mindest-(-werkstatt-)-lohn von 450 € (Netto) im Monat auch EU- oder EM-Renten entsprechend berücksichtigt?

    Wenn Inklusion lt. politisch/juristischer Deutung „Teilhabe Behinderter am Leben Nichtbehinderter“ bedeuten soll, würde dann auch nicht eine finanzielle Teilhabe Behinderter am Leben Nichtbehinderter gelten?

    Ich habe folgende Petition geschrieben;

    https://www.petitionen.com/450__mindestlohn_fur_behinderte_in_behindertenwerkstatten

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