Ich sehe das, was ihr nicht seht

„Pamela Pabst arbeitet in ihrem Traumberuf – als erste von Geburt an blinde Strafverteidigerin in Deutschland. Mit Leidenschaft und einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit hat sie dieses Ziel verfolgt. So schickten ihre Eltern sie auf eine gewöhnliche Grundschule und später auf ein Gymnasium – zu einer Zeit, als das Konzept der Inklusion, des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderung, noch keine gesellschaftliche Relevanz hatte. Offen und ohne Selbstmitleid gewährt Pamela Pabst Einblick in ihr Leben und ermutigt alle – Sehende wie Nichtsehende –, konsequent ihren eigenen Weg zu gehen.“

Meiner Meinung nach verspricht der Klappentext definitiv nicht zu viel. In diesem Buch erzählt Pamela Pabst anschaulich und selbstbewusst von ihrem Leben, von ihrer glücklichen unbeschwerten Kindheit, ihren Problemen im Gymnasium und vor allem von der Verwirklichung ihres Zieles, eines Tages Strafverteidigerin zu werden. Schon als Kind war sie von der kühlen, feierlichen Sprache der Juristen fasziniert. Diese Faszination ist bis heute geblieben. Durch sie konnte sie viele Hindernisse überwinden, die ihr die Gesellschaft in den Weg stellte. Viele können sich im ersten Moment vielleicht keine blinde Anwältin vorstellen, aber mit ihrer Fröhlichkeit, ihrer Offenheit und ihrem Humor kann sie jeden schnell von sich überzeugen und bringt dem Leser in ihrer Biographie ihre Begeisterung für Jura und ihr gesamtes Leben nahe. Eine sehr sympathische Frau, die mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Optimismus beeindruckt!

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