Frank, Rettungsassistent im Rollstuhl

Hallo! Ich heiße Frank Borg und bin 52 Jahre alt. Ich wohne im schönen Saarland. In meiner Freizeit bastele ich gern an Kaffeevollautomaten herum und mache auch sonst viel Handwerkliches. Das liegt daran, dass ich im ersten Beruf KFZ-Elektriker war. Ich bin Rettungsassistent von Beruf. Ich bin durch den Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund auf diesen Beruf gekommen. Ich habe mich ständig

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Jacqueline, die sehbehinderte Veranstaltungstechnikerin

„Entschuldigen Sie, aber mit Ihrer Behinderung können Sie niemals arbeiten, wir können Ihnen nur einen Platz in einer Behindertenwerkstatt anbieten.“. Mit dieser Aussage wollte mich die Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur abfertigen. Diese Situation geschah kurz nach meinem Abitur im Sommer 2015, als ich noch nicht wusste, ob ich studieren oder eine Ausbildung absolvieren möchte. Auf meine Aussage, dass ich mich mit

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Antje, die sehbehinderte Dozentin

Mein Name ist Antje van Elsbergen, ich bin 51 Jahre alt, arbeite an der Universität in Marburg, wo ich auch lebe. Durch einen angeborenen grauen Star habe ich eine starke Sehbehinderung, ich sehe zwischen 7 und 10%, verwende bisweilen einen Blindenstock, in vertrauter Umgebung kann ich darauf verzichten. In meiner sehr knappen Freizeit treibe ich Sport wie Indoor-Cycling, Tranpolinspringen und

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Oliver, arbeitet auf einem Reiterhof

Hallo! Ich heisse Oliver Zell und bin 52 Jahre alt. Ich komme aus Mainz. Ich habe eine Feinmotorische Störung und leide unter Depressionen. Meine Hobbys sind Reiten, Lesen, Segeln und Musik höre. Ich habe eine Ausbildung als Fachwerker im Garten- und Landschaftsbau gemacht. Seit 2006 arbeite ich in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WFBM). 2018 wurden dann Alternativen zur Arbeit

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„Durch Sport zur Inklusion“ Teil 2

Hallo zusammen, in meinem Beitrag: „Durch Sport zur Inklusion“. Warum Rollstuhlbasketball viel mehr als nur ein einfacher Sport ist“,habe ich euch erzählt wie ich zu meinem großen Hobby Rollstuhlbasketball gekommen bin. Mit dem zweiten Teil meiner Beitragsreihe will ich nun etwas mehr auf den Sport an sich, seine Entstehungsgeschichte, die Regeln etc. eingehen. Wie ist der Sport entstanden? Der Rollstuhlbasketball

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kreative Ideen fürs zu Hause bleiben mit Handicap

Hallo zusammen, gerade in diesen Zeiten wird uns allen empfohlen, zu Hause zu bleiben. Aber auch sonst muss man ab und zu mal einen Tag, ein paar Tage oder sogar Wochen zu Hause rumkriegen. Auf Dauer kann das aber ganz schön langweilig werden. Deshalb habe ich hier einmal ein paar Ideen und Möglichkeiten für euch gesammelt, euch die Zeit zu

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Blind taxifahren in Zeiten von Corona

Ihr wisst ja, dass es aktuell viele Sicherheitsvorkehrungen in Form von Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen gibt. Ich musste vor ein paar Tagen mit einem Taxi fahren und möchte hier mal erzählen, wie das so war. Ich habe erstmal ganz normal das Taxiunternehmen angerufen und das Taxi ist auch gleich gekommen. Normalerweise hätte man sich führen lassen können, aber heute ging alles

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Einfach empfehlenswert: „Jenseits der stille“

Eigentlich bin ich nicht so der Filmfan. Verständlich, sagen die meisten, denn ich bin ja blind und da hat man nicht so viel davon. OK, es gibt Filme mit Audiodeskription, sogenannte Hörfilme, aber auch das hat mich nie wirklich interessiert. Soweit zur regel, die durch die Ausnahme bestätigt wird. Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass eine Freundin mich

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„Durch Sport zur Inklusion“. Warum Rollstuhlbasketball viel mehr als nur ein einfacher Sport ist.

In meinem ersten Beitrag „zur Vorstellung“, habe ich ja bereits erwähnt, dass ich schon seit vielen Jahren Basketball spiele. In diesem Beitrag möchte ich euch meinen Sport etwas näher bringen und erklären, weshalb ich ihn  nicht nur für mich sondern generell für viele Menschen mit Behinderung als perfekten Alltags-ausgleich und eben auch einen großen Schritt hin zur Inklusion ansehe. Ich

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Meine Erfahrung mit Langstocktraining und LPF

In diesem Artikel möchte ich mal von meinen Erfahrungen mit Langstocktraining (umgangssprachlich auch gern Mobi genannt) und LPF (Lebenspraktische Fertigkeiten) berichten. Das sind spezielle Trainings, mit denen Blinde ihren Alltag selbstständiger meistern können. Finanzierung Zunächst mal muss man das LPF- oder Mobitraining beantragen. Das kann ganz schön lange dauern, bis man eine Kostenzusage von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, weil z.

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Zur Vorstellung.

Auch ich möchte einen kleinen Beitrag nutzen, um mich kurz für die Leser und auch meine mit Autoren noch mal vorzustellen. Mein Name ist Max. Ich bin 23 Jahre alt und sitze seit meiner frühsten Kindheit im Rollstuhl (ich habe eine beinbetonte Tetraparese oder umgangssprachlich „Spastik“). Zu meinen großen Hobbys gehört neben dem Schreiben von Texten, Artikeln und kurzen Beiträgen

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Das Kapsys Smartvision2: ein modernes Smartphone mit Tastatur

Hallo, 2015 habe ich mir mein erstes Smartphone gekauft, das Smartvision, welches ich euch auch in einem Beitrag vorgestellt habe. Da das Gerät aber immer fehleranfälliger wurde und das ein oder andere technische Problem auftrat, habe ich mich Ende 2019 nach einem neuen Handy umgesehen. Da mich das Bedienkonzept der Firma Kapsys sehr überzeugt hat, entschied mich mich nach kurzem

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Vorstellung und ein paar Infos zu meiner Person

Hallo, Dies ist mein erster Beitrag auf diesem Blog. Ich möchte mich hier einmal kurz vorstellen und ein wenig über meine größten Hobbys erzählen. Wer steht hinter dem Namen Spectroflame? Ich bin Sascha, 24 Jahre alt und blind. Meine größten Hobbys sind Musikproduktion sowie Hörspielproduktion. letzteres möchte ich zu meinem Beruf machen und werde in Kürze einen spezialisierten Blogbeitrag zu

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Vorstellung: Nikos Gavriil Gentsidis

Mein Name ist Nikos, ich bin 23 Jahre alt und wohne zurzeit in Köln. Als ich im April 2017 in einer Vertriebs- und Marketingagentur arbeitete, machte ich beim morgendlichen Kaffee eine seltsame Entdeckung. Eine Art weißer Strich zog sich quer durch das Sichtfeld meines linken Auges. Da sich dieser nervige, aber keineswegs störende Strich nicht aus dem Staub machen wollte,

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Momentane Situation und der Umgang

Die momentane Situation durch die Corona-Pandemie verlangt uns allen viel ab. Ich möchte euch berichten, wie ich mit meiner Ausbildung im Augenblick umgehe. Momentan hat die Schule, an der ich meine Ausbildung zur Erzieherin absolviere, wie jede andere Schule auch geschlossen. Da aber niemand weiß, wie lange der Unterricht ausfällt, hat die Schulleitung entschieden, dass die Lehrer den Unterrichtsstoff online

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Buchtipp: „Jenseits der Grenzen“ von Wolfgang Fasser und Massimo Orlandi

Jetzt, wo ich meine Freunde nicht persönlich treffen kann, widme ich mich mal wieder vermehrt dem Lesen. Eines dieser gelesenen Bücher, „Jenseits der Grenzen“ von Wolfgang Fasser, hat mich besonders inspiriert.   Wolfganf Fasser wächst in Glarus, einem kleinen Dorf in der Schweiz, auf. Mit zehn Jahren wird bei ihm die Augenkrankheit Ritinitis Pigmentosa diagnostiziert, wodurch sein Sehvermögen in den

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Filme barrierefrei erleben

Hallo, heute möchte ich euch eine App vorstellen, mit deren Hilfe ihr Filme im Kino, auf DVD und im Fernsehen barrierefrei erleben könnt. Diese App heißt Greta und ist sowohl für IOS als auch für Android verfügbar und zudem völlig kostenlos. Wie funktioniert’s? Nachdem ihr die App aus dem App- oder Playstore heruntergeladen habt, müsst ihr euch zunächst registrieren. Dafür

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Nicht mit mir, Herr Spahn!

Politiker bringen mich ja allgemein oft zur Weißglut, aber Herr Spahn treibt´s echt auf die Spitze:   Mit seinem neuen Gesetzesentwurf für ein „Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz“ (Der Name ist ein Witz!) will er nämlich festlegen, dass eine stationäre Unterbringung in speziellen Einrichtungen für alle “Versicherte mit einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege” zur Regel wird. Den genauen Gesetzestext erspar

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Lizzi mit Piratenhut. Sie schaut zur Seite und spielt mit einer Haarsträhne.

Hochgradig sehbehindert ist wie jeden Tag Halloween

„Wie ist es, kaum etwas zu sehen?“, werde ich als fast blinde Bloggerin oft gefragt. Meine Welt sieht etwas anders aus. Mal einen Blick riskieren? Passend zu Halloween verrate ich sehr bildlich, wie gruselig, zwielichtig und unheimlich das manchmal sein kann…

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