Internationaler Tag des weißen Stockes – die Geschichte dahinter

Jedes Jahr am 15. Oktober findet der internationale Tag des weißen Stockes im Rahmen der Woche des Sehens statt. In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie dieser Tag entstand.

Die Anfänge des weißen Langstocks als Erkennungs- und Schutzzeichen für blinde und sehbeeinträchtigte waren um 1930 in Paris. Dort entstand die Idee dank der Schöpferin Guilly d’Herbemont. Sie übergab am 07.02.1931 in Anwesenheit mehrerer Minister und Vertreter von Blindenorganisationen die ersten Blindenlangstöcke. Und was hat das mit dem 15.10. zu tun? Genau an diesem Tag, im Jahr 1964, übergab der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson Langstöcke an blinde, um sie populär zu machen. Dieser Tag galt als Startschuss der Verbreitung des Orientierungs- und Mobilitätstrainings.

Am 15.10.1969 riefen die Vereinten Nationen den internationalen Tag des weißen Stockes ins Leben. Von da an erlebte der Langstock eine große Verbreitung.

Dank des Stockes und eines speziellen Trainings konnten Blinde nun weitestgehend die Herausforderung annehmen, allein im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

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