Autismus bleibt selten allein

Hallo!!!

Heute geht es um Borderline. Eine der Krankheiten, die ich noch habe.

Mit 12 Jahren habe ich angefangen, mich selbst zu verletzen. Es war damals in der Schule ‚Mode‘. Wir haben uns in den Pausen getroffen und uns mit Zirkelnadeln verletzt. Ich habe gemerkt, dass es mir hilft bei meinem Selbsthass. Unter 18 Jahren wird die Diagnose “ Borderline“ nicht gestellt, weil es normal ist, sich in diesem Alter zu verletzen. Ich habe Depressionen und daraus wurden chronische Depressionen.

Ich habe mich immer schlimmer verletzt. Immer häufiger. Es wurde zur Sucht. Denn ich wollte mich unbedingt selbst zerstören. Ich hatte Selbstmordgedanken.

Erst mit 19 bei meinem 2. Klinikaufenthalt bekam ich dann die Diagnose. Bei dem Klinikaufenthalt habe ich mich zum Ersten Mal so tief geschnitten, dass ich meine Ader sah und sah wie sie pulsierte.

Nun, viele werden sich jetzt fragen, was Borderline ist und warum die Menschen versuchen, sich selbst zu zerstören. Hier eine kurze Erklärung:

In der Kindheit muss was traumatisches passiert sein, damit Borderline entstehen kann.

Kann der Mensch dies nicht verarbeiten, entsteht eine psychische Krankheit, wie z.B. Borderline.

Die Menschen entwickeln einen Selbsthass. Sie können sich selbst nicht akzeptieren.

Um mit Druck umgehen zu können, schneiden sie sich. Der Druck ist immer da. Manchmal schaffen es die Menschen sich nicht zu schneiden. Aber meistens ist der Druck so groß, dass man denkt, man würde von innen heraus zerreißen.

Man hasst sich so sehr, dass man sterben möchte.

Dazu kommen noch Panikattacken und Dissoziieren. Es ist eine tödliche Krankheit. Dennoch heilbar.

(geschrieben von Freya Kison)

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